Die Geschichte der Wolkenburg

Dass wird die Wolkenburg in ihrer Pracht heute so erleben dürfen wie sie ist verdanken wir in erster Linie dem großen Engagement seiner Hausherren, dem alt-ehrwürdigen Kölner Männer Gesangsverein (https://www.kmgv.de/).

Auf der Suche nach neunen Räumlichkeiten für ihren Verein übernahmen die Herren das nach dem Krieg zu großen Teilen zerstörte Gebäude von der Stadt Köln mit der Auflage, es originalgetreu wiederaufzubauen. Und das taten sie auch mit Tatkraft und viel Gefühl für dieses wunderschöne alte Gemäuer.

Wir, das heißt die Wolkenburg GmbH, hatten das große Glück ab 1987, als Pächter hier ein gastronomisches Banketthaus betreiben zu dürfen.

Ab 2002 sahen wir die Notwendigkeit die Wolkenburg im großen Stil systematisch innen und außen zu renovieren und auf den neuesten Stand zu bringen. Das betraf nicht nur die komplette Neugestaltung der Räume und der Toiletten, sondern auch die umfassende Erneuerung der Küche.

Heute sind wir sehr glücklich über die konstruktive und harmonische Zusammenarbeit über 32 Jahre mit dem Verein. In dieser Zeit konnten wir der Wolkenburg zu neuem Glanz verhelfen, sie für Köln als historische Eventlocation erhalten und sie für jedermann zugänglich machen.

Die Wolkenburg durch die Jahrhunderte

1141

eröffnet in der heutigen Wolkenburg, unmittelbar vor der alten römischen Stadtmauer, der Kölner Erzbischof Arnold I. das Kloster an St. Mauritius. Er gliedert der Kirche ein Kloster der Benediktinerinnen an und holt die Nonnen von Rolandswerth hierher.

1802

wird das Kloster während der französischen Besatzung unter Napoleon säkularisiert und 1807 an einen Kölner Privatmann versteigert. Wenig später geht das Gebäude in städtischen Besitz über.

1829

wird das ehemalige Kloster wieder von einer Klostergemeinschaft übernommen. Die katholische Glaubensgemeinschaft der Alexianer eröffnet hier ein Hospital.

1900

verlassen die Alexianer die inzwischen zu eng gewordene Wolkenburg, um an den Stadtrand in Lindenthal zu ziehen.

1929

zieht die Rheinische Musikschule in das Gebäude, das nach dem Auszug der Alexianer als Kunstgewerbeschule genutzt worden war.

1942

genauer: am 31sten Mai desselben Jahres wird die heutige Wolkenburg bei einem Bombenangriff der Alliierten schwer beschädigt.

1955

Mitte der 50er Jahre übernimmt der Kölner Männer Gesangverein die Ruine von der Stadt Köln im Tausch gegen sein ebenfalls zerstörtes Vereinsheim „Hof Wolkenburg“. Der KMGV baut den historischen Teil von 1735 wieder auf und schafft so den Grundstein der heutigen Wolkenburg.

1957

eröffnet der KMGV das inzwischen restaurierte Haus, und zwar unter dem Namen, der auch heute noch Bestand hat: Wolkenburg.

1987

Der Kölner Gastronom Dr. Rudolf von Borries übernimmt die Gastronomie der Wolkenburg und gründet die Wolkenburg GmbH. Bis heute betreibt er sie erfolgreich als Eventlocation.

2005-2007

Alle Räume und alle vier Toiletten im Untergeschoss und Obergeschoss werden komplett renoviert und neugestaltet.

2016

Als millionenschweres Großprojekt wurde die gesamte alte Küche rausgerissen und durch eine professionelle neue Küche ersetzt. Heute ist die Küche auf dem neusten Stand, erfüllt alle Anforderungen an höchste technische sowie hygienische Standards und arbeitet energieeffizient obendrein.

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage

Unsere versierten Veranstaltungsprofis stehen Ihnen natürlich von Anfang an beratend zur Seite und sorgen dafür, dass Ihre Veranstaltung ein großer Erfolg und tolles Erlebnis wird.